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Fr, 22.06.18, 21:00 Uhr
The Cummunist Manifisto

Performance und Bar, Einlass 21 Uhr, Beginn 22 Uhr, danach Mucke & Drinks

Man schreibt das Jahr 1864, und es ist schlecht bestellt um die Menschheit. Das Proletariat ist gekettet von kapitalistischen Zwangsverhältnissen, Kolonien werden auf blutigste Art und Weise ausgebeutet, Frauen sind entweder bloße Gebärmaschinen und werden noch grausamer ausgebeutet als ihre Genossen. Es gibt jedoch einige, die einer besseren Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung entgegenstreben, auch wenn ihre Herangehensweisen unterschiedlicher nicht sein können. Diese Vordenker*innen einer Zukunft frei von der Zurichtung des Kapitals treffen sich unter dem Banner der 1. Internationale, um die Möglichkeiten einer anderen Gesellschaft zu diskutieren.

Unter ihnen: ein junger Theoretiker namens Karl Marx. Es gibt zahlreiche Differenzen zwischen dem Kommunisten Marx und seinen politischen Kontrahenten Mikhail Bakunin, Pierre-Joseph Proudhon, Giuseppe Garibaldi und Louis Auguste Blanqui, doch sie alle eint eines: die Ablehnung der herrschenden Verhältnisse. An jenem schicksalhaften Abend lernen sie jedoch diese Differenzen auf überraschende Weise beizulegen: durch eine anarchokommunistische Assoziation der erotischen Art.

Mit „The Cummunist Manifisto“ hat die mysteriöse Autorin Simone de Baise-Moi wohl den ersten marxistischen Erotikroman vorgelegt, der nun endlich in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit zugetragen werden kann.

Veronika Kracher (Journalistin irgendwo zwischen Punkrock und Ideologiekritik) und Daniel Degeest (Schauspieler, cooler Typ, Sensation) präsentieren die wohl sexieste aller möglichen Marx-Interpretationen als szenische Lesung und geben der Forderung „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ eine ganz neue, prickelnde Bedeutung.

Sex! Kapitalismuskritik! Live-Soundeffekte! Kommi-Wortspiele Galore!

Die Veranstaltung ist auf Englisch und nicht für Zuschauer*innen unter 18 Jahren geeignet.

Im Anschluss an die Lesung reichen lüsterne Tunten Sekt – begleitet von erotischer Popmusik und frivolen Blicken!

Unser neues Theaterstück:

Der Tod kam in der Frueh

Marcel ist tot. Erstochen. Der Dolch steckt noch in seinem Rücken.

Der Tod kam in der Früh in einem abgelegenen, verschneiten Landhaus. Das Telefonkabel durchgeschnitten, das Tor zum Grundstück verschlossen, die Hunde vergiftet. Keiner kann herein und keiner kann heraus. Das bedeutet: Einer von ihnen muss der Mörder sein. Doch wer? Der Ehemann? Die beiden Söhne? Der Schwiegervater? Die Schwägerin? Der Bruder? Die beiden Angestellten? Alle haben ein Motiv, keiner hat ein Alibi – und alle haben ein Geheimnis.

Nach und nach verstricken sie sich in einem Netz aus Lügen, Täuschungen und Beschuldigungen. Angst und Misstrauen greifen um sich. Während sie versuchen, sich gegenseitig zu überführen, zeigen alle ihr wahres Gesicht. Immer neue Wendungen machen unklar, wer Marcels Mörder wirklich ist – bis zum Schluss alles in einem überraschenden Showdown gipfelt...

Die Termine sind wie folgt:

Premiere 31.05.
Aufführungen 01.06., 15.06., 16.06.
Dernière 17.06.

Wir öffnen ab 19 Uhr und das Stück fängt um 20 Uhr an.
Laufzeit ca. 90 Minuten mit 15-minütiger Pause
Wir bleiben bei 10 Euro inkl. VVK-Gebühr und Abendkasse 12 Euro.

VVK-Link:
https://www.eventbrite.de/e/der-tod-kam-in-der-fruh-tickets-44529274258