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Die Schwule Sau ist ein Projekt in der Nordstadt von Hannover. Queere Menschen und Gruppen organisieren hier zu ihrem eigenen Vergnügen und dem der Community rauschende Partys und aufwendig inszenierte Barabende. Im Programm finden sich zudem Konzerte, Theatervorführungen, Vorträge, Tortenessen und mehr.

...für alle da!

Die Schwule Sau ist nicht nur für Schwule da. Sie ist ein Raum für alle. Jede_r soll sich hier wohl fühlen! Egal ob schwul, lesbisch, bi, inter, queer, hetero, Mann, Trans, Frau, egal, zwischen allem oder asexuell. Komm vorbei!

...nicht kommerziell!

An der Schwulen Sau bereichert sich niemand. Der finanzielle Gewinn durch Kasse, Garderobe und Getränkeverkauf wird wieder ins Projekt gesteckt. Miete, Gebühren, Einkäufe, Deko, Renovierung und der unstillbare Verschönerungsprozess verschlingen das Geld. So soll es sein.

...kollektiv organisiert!

Getragen wird die Sau vom „anders queer e.V.“. Die gemeinsame Verantwortung und die organisatorische Arbeit trägt jedoch das Plenum. Hier finden sich alle wieder, die sich regelmäßig für die Sau einsetzen und sie mitgestalten wollen.

Raum für Ideen...

Nutzt die Sau, um eure Ideen für einen Abend, eine Bar, eine Party Wirklichkeit werden zu lassen. Wir möchten keine Schwule Sau, die nur konsumiert wird, in der es kein Engagement gibt, die nicht als Chance gesehen wird, sich einen Ort anzueignen und einen Raum zu gestalten, einen Abend zu einem unvergesslichen Moment zu erheben. Macht mit! Meldet euch mit Ideen!

...ehrenamtlich!

Die Sau wird durch ehrenamtliche Arbeit betrieben und ist deswegen auch nicht rund um die Uhr geöffnet. Das würde uns dann doch überfordern. Auch wenn mittlerweile die Leute hinterm Tresen bei manchen Partys Geld bekommen, funktioniert die Sau nur, weil sich genügend Menschen ununterbrochen oder sporadisch ehrenamtlich um den Laden kümmern, hinter der Theke stehen, putzen, dekorieren, reparieren, renovieren und sich Ideen aus dem Kopf saugen, um alles noch schöner und besser zu machen. So läuft das!

...engagiert!

Wir dulden deshalb keine rassistischen, homophoben, transphoben oder sexistischen Sprüche oder solches Verhalten. Das gilt für uns in der Sau und auch überall sonst. Sollte es in unserem Projekt vorkommen, und ihr wisst euch nicht zu helfen, meldet euch an der Theke!

...seit über 26 Jahren!

Seit 1991 gibt es die Schwule Sau. Sie wurde gegründet, um sich einen selbstbestimmten Raum zu schaffen, in dem ab von all den vertrockneten Kneipen, Discos und Institutionen lesbischwule Kultur mit Spaß selbst geschaffen werden kann. Anfangs das am längsten besetzte Gebäude Hannovers, sind die heiligen Räumlichkeiten längst legalisiert.

...Barrierefreiheit?

Die Sau ist leider nicht barrierefrei. Nur der Saal im Untergeschoss ist mit dem Rollstuhl erreichbar. Toiletten und Barbereich liegen in der ersten Etage und sind nur über eine ca. 1,10m breite, gewundene Treppe erreichbar. Wir helfen gerne, wo wir können. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt uns!